Nach ihrem letzten Aufenthalt hier in Deutschland hätte ich es nicht mehr für mich möglich gehalten, dass sie uns gleich noch im selben Jahr mit einigen Konzerten hier beehrt. Lovely Alicia Keys war back in Town. Dieses Mal hatten wir etwas mehr von ihr.Sie trat in vier Tagen in Berlin, München, Oberhausen und Mannheim auf. Ich war wieder mit dabei. Gleich, als ich im Sommer erfuhr, dass sie im Oktober wieder in Deutschland ist, habe ich mir sofort Karten besorgt. Dazu muss ich sagen, dass ich schon im März dieses Jahres in Frankfurt war, als sie ihre beiden Konzerte in Deutschland gab. Es war ein unvergesslicher Abend. Aber dazu schrieb ich ja schon einen ausführlichen Bericht.Als das Konzert in Frankfurt endete und wir uns auf den Weg nach Hause machten, sprach ich noch mit meiner Freundin darüber, wir toll es doch wäre, wenn sie ein Konzert gleich in unserer nähe geben würde. Was geschah? Kurze Zeit später erschienen ihre Tourdaten und ich machte mich flix auf den Weg um mir Karten zu besorgen.
Nun am Mittwoch den 22. Oktober war es dann nun endlich soweit. Ich hatte mir wieder meine Freundin geschnappt und wir sind nach Oberhausen gefahren. Als Vorgruppe waren Solange Knowles, ja richtig die Schwester von Beyonce Knowles, und Jermaine Paul eingeplant. Jermaine Paul, ein hervorragender Sänger und ist ebenfalls ein Backgroundsänger von Alicia Keys.
Natürlich warteten wir gespannt auf Alicia Keys und diesmal muss ich sagen, wir hatten bessere Plätze als beim letzen Mal. Nach ungeduldigem Warten war es auch endlich soweit. Ein unbeschreiblicher Moment, denn als sie auf die Bühne kam, standen alle von ihren Plätzen auf und jubelten.
Sie gab aktuelle und einige von ihren älteren Hits zum Besten und glänzte in einem wunderschönen Outfit.
Wer auf spektakuläre Bühnenexplosionen und Show wartete, war fehl am Platz. Denn es war Alicia PUR. Sie, ihre wunderschöne Stimme, ihr Piano, ihre Band und Backgroundsänger. Also Gänsehautfeeling. Mit kleinen Lichteffekten und einer riesengroßen Leinwand im Hintergrund war es genau richtig. So konnte man sich voll und ganz auf Alicia Keys konzentrieren. Einzig die Kürze des Konzertes machte mich etwas traurig. Denn, wenn man bedenkt, dass sie noch im März gute zwei Stunden ihre Hits sang, war es diesmal etwas kürzer. Aber dennoch unvergesslich.
Schließlich, so dachte ich mir, wann hat man das Glück sie gleich zwei Mal im selben Jahr Live singen zuhören. Ich denke mal, das wird es auch erst einmal gewesen sein. Leider.
Natürlich werde ich mir das nicht entgehen lassen, sie weiter Live zusehen. Und beim nächsten Mal… da sag ich nur… ERSTE Reihe, ich komme!
©Hayal / PERSIK






