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az Fartâb Pârse  
Verantwortungsbereich

Eine Initiative für den Dialog der Kulturen

PERSIK ist ein Online-Wissenschaftmagazin, das von Orientalen aus Deutschland, Iran und der Türkei produziert wird. Im Newsroom von PERSIK arbeiten mehrere Redakteure, Freie Journalisten und Volontäre, manchmal auch externe Experten: Wir recherchieren und redigieren, schreiben Artikel  für Print und Online, wir verschriftlichen Audio- und Video-Beiträge, gestalten Layout und Infografiken und programmieren Webseiten und Widgets. PERSIK versteht sich als Dialog der europäischen und orientalischen Kultur, in deren Mittelpunkt das medienkonvergente und prozessorientierte Arbeiten steht. Erst in der Spiegelung mit anderen Kulturen gewinnt die Frage nach der europäischen Identität ihre Substanz und ihre dialogische Funktion und Form.

Zweck des Werbeauftritt

Ziel ist, den deutsch-, türkischen und iranischen Kulturbeziehungen neue Impulse zu geben. Es sollen Kooperationsprojekte in den Jahren 2007 bis 2012 gefördert werden. Zwischen Iran, der Türkei und Deutschland gibt es zwar schon einen beachtlichen kulturellen Austausch, doch geht es dabei vorwiegend um Präsentationen der jeweils eigenen Kunst und Kultur. Dieses viersprachige Portal bietet Orient-Interessierten die Möglichkeit zur Beschaffung von Informationen, die von einen gemeinsamen Dialog sprechen.

PERSIK ermöglicht Journalisten und interessierten Lesern, Artikel aus fast jeder Perspektive einzuschicken, die wir aufbereiten, übersetzen und veröffentlichen, so dass das Bild des Orients vielseitig gemalt wird. Wenn Sie unser non-profit Projekt unterstützen möchten, so kontaktieren Sie dazu die PERSIK Redakteure.

Kulturelle Projekte und Initiativen

Das von Hasrett gegründete und geführte Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, mit journalistischer Kompetenz Publikationen zu erstellen, die durch hohe Professionalität und Glaubwürdigkeit ihre Zielgruppe jenseits des Orients optimal erreichen. Für das Portal hat Kulturprojekt PERSIK übergreifende redaktionelle Aufgaben begonnen. Mit Unterstützung der Akteure soll das Portal zur zentralen deutschen Einstiegsseite zur
a. Geschichte, die Literatur, Kunst und Kultur der Iranischen Völker
b. Sprachen, Literaturen, Geschichte, Religionen und von der geistigen und materiellen Kultur der Türkvölker in Vergangenheit und Gegenwart
ausgebaut werden. Wenn Sie diese Plattform nutzen wollen, um Ihre Bildungsangebote und Lehr- und Lernmaterialien für Orient Interessierte zugänglich zu machen und aktuelle Meldungen und Veranstaltungen anzukündigen, so können Sie mit dem Kontaktformular die Aufnahme in das Portal beantragen:

  • Magazin
    Europas erstes orientalisches Kulturmagazin im Web in vier Sprachen (deutsch, türkisch, englisch und persik) für die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung aller ethnischen, religiösen und sexuell orientierten Gruppen bietet nur PERSIK. In verschiedenen Rubriken werden die wichtigsten aktuellen Ereignisse aus Kultur und Gesellschaft des Vorderen Orients näher betrachtet. Highlight des Magazins ist die weltweit einzige Online-Datenbank der iranischen Redewendungen, gefertigt von der Mitarbeiterin Lauda. Darüber hinaus ist PERSIK mit "PERSIK Glasperlenspiel" die einzige Satire- und Humorseite eines orientalischen Magazins weltweit. Es ist ein Versuch einer zynischen und sarkastischen Lebensbeschreibung der "Ausländer" in Deutschland; in einem vermeintlichen deutschen Land, welches (k)einen Ausländer duldet. > Kreativer Journalismus auf höchstem Niveau. PERSIK (enthält
    a. » PERSIK iranische Redewendungen [de/pe],
    b. » PERSIK Glasperlenspiele [de])

  • PERSIK Wörterbuch
    Die Begründerin des "Wörterbuchs der iranischen Sprache in lateinischen Buchstaben -> PERSIK", Hasrett, formulierte bereits 2006 das Ziel, welches das Wörterbuch verfolgen sollte: es soll soweit kommen, dass iranische Wörter bzw. Texte übersetzt werden, ohne dass der Nutzer bei jedem Wort aufs Raten verlegen muss. Die Publikation des gewaltigen Werks (2007 !) setzt einen Meilenstein in der Geschichte der Philologie und Linguistik des Iranischen. Die notwendige Arbeit am PERSIK WÖRTERBUCH hat sich inzwischen zu einer Lebensaufgabe von der Mitarbeiterin Fartâb Pârse verwandelt, unter konsequenter Überprüfung der Wörter auf ihren Ursprung, Bereinigung von Arabismen und Nutzung der Möglichkeit eines computergestützten, virtuellen Wörterbuchs, welches als universales Forschungswerkzeug im Internet verfügbar gemacht und ständig aktualisiert wird; sie übersetzt in drei Sprachen: persik, deutsch, türkisch. Eine Printversion des Wörterbuchs steht ab 2010 zur Verfügung.
    » PERSIK Wörterbuch[de/tr/pe/en]
  • Studies
    Für iranische, türkische und deutsche Studien über die Geschichte und Kultur des Vorderen Orient entwickelten wir PERSIK STUDIES. Sie umfasst Studien von professionellen, Non-Profit Wissenschaftlern, die in Forschung und Lehre über einen Überblick über die Geschichte und Kultur des islamisch geprägten Vorderen Orients von der Frühzeit bis in die Gegenwart vermitteln. Durch die Beteiligung verschiedener Einzeldisziplinen erhalten die Orient Interessierte Kenntnisse über Beziehungen, Verflechtungen und gegenseitige Beeinflussung von Gesellschaften des Vorderen Orients in den Bereichen Kultur, Politik, Recht, Religion und Ideengeschichte. Darüber hinaus wird den Interessierten ein Einblick in die Komplexität dieser Gesellschaften unter Berücksichtigung von religiösen und ethnischen Minderheiten sowie Genderfragen geboten. Dieses Projekt bietet unabhängige Materialien und Anregungen für den Unterricht und ein Online-Nachschlagewerk für Studenten der Türkologie, Iranistik und Islamwissenschaften - kostenlos zum Herunterladen
    » PERSIK Studies

  • Forum
    Das Internet-Portal PERSIK bietet eine zentrale Kommunikationsplattform; sie eröffnet Ihnen die Chance, Menschen aus aller Welt kennen zu lernen und mit ihnen in den Gedankenaustausch zu treten. In verschiedenen Foren wie dem Turkish-Talk oder Parsi-Talk können Sie Ihre Meinung auf ihrer Muttersprache sagen und mit Menschen aus allen Teilen der Welt Wissen austauschen.
    » PERSIK Forum

 

Welche Ziele verfolgt PERSIK demnächst?

  • Orient Sciene ist ein online Nachschlagewerk über die größten Dichter, Philosophen und Wissenschaftler des Vorderen Orients.
  • Filmaustausch ist ein Projekt, dass sich dem interkulturellen Jugendaustausch durch das Medium Film widmet. In naher Zukunft wird unter Einsatz der Neuen Medien ein Dreieck zwischen Deutschland, Iran und Türkei entstehen.

 

Geschichte

Nicht selten entstehen Ideen zu den kuriosesten Zeiten an merkwürdigen Orten. Die Idee einer iranischen Sprache in lateinischen Buchstaben (PERSIK) ist dabei noch nicht mal jung. Schon 1935 beginnt die Deutsche Morgenländische Gesellschaft (DMG) kontinuierlich mit Publikationen zur Transliteration der arabischen und iranischen Sprache in lateinischen Buchstaben. Wenige Jahre später (1999) äußert sich Herr Dr. Esmail Nooriala in einem ausführlichen Interview des Magazins Porseš zu der Frage, warum die iranische Sprache in Persik Schrift verfasst und geschrieben werden soll. Er ist nach Mirzâ Malkom Xân, Âxondzâde, Mirzâ Âqâ Xân Kermâni, Taqizâde, Ahmad Kasravi und Parviz Nâtel Xânlari einer der Verfechter der lateinischen Schrift anstelle der arabischen. Die Frage, warum er sich gerade den Begriff „Persik“ für die Schrift in lateinischer Form entschieden hat, beantwortet er wie folgt: „Das Wort „ik“ ist eine der ältesten „indoeuropäischen“ Vorsilbe, das in manchen iranischen Dialekten wie z. B. mâzandarâni (masanderanisch) in „ic“ [ausgesprochen itsch wie in Deutsch] umgewandelt und ausgesprochen wird, z. B. der Name des iranischen Dichters „Nimâ Yušic“ heißt Nimâ aus/von Yuš (eine Stadt im Iran). In der heutigen persischen Sprache ist die Nachsilbe „ic“ zu einem „i“ verkürzt und wird sehr häufig benutzt, ohne dass es jedem bewusst ist, „i“ ist die Ableitung der Nachsilbe „ic“; Beispiel „Yuši“ (aus/von Yuš). Aufgrund dessen habe ich die Kombination von „Pârs“ und „ik“ ausgewählt, denn mit dem Wort „Persik“ wird nicht nur im eigenen Namen die iranische Sprache und Kultur dargestellt, sondern dieses Wort verkörpert auch in den europäischen Sprachen eine Art Klarheit und Vollkommenheit. [s. auch den Artikel „Persik“ vom Dr. Nooriala] 

Dieses Interview wird bald übersetzt, denn es sind mittlerweile bald 10 Jahren, und eine Art Jubiläum zur PERSIK Entstehung. Hier anknüpfend beleben wir PERSIK in ungesehener digitaler Form. Die Projektleitenden -Fartâb und Hasrett- haben PERSIK ins Leben gerufen, damit Iraner und Nicht-Iraner, die nicht der arabischen, aber der weitverbreiteten lateinischen Schrift mächtig sind, die Iranische Sprache lernen, lesen und verstehen können. Die Vereinfachung der Schrift im Rahmen der PERSIK Schrift öffnet jedem die Tore zur antiken iranischen Kultur. Ziel ist es, die Idee, das Projekt soweit zu bringen, dass alle unserem Standard der PERSIK Schrift folgen und iranische Literaturen und Quellen (Dichtungen, Diwane usw.) in lateinischen Buchstaben verfassen und hier zu veröffentlichen! Der Meilenstein legten wir: Die zentrale Website von PERSIK ist seit Sommer 2007 online und umfasst bereits nach einem Jahr vielseitige Projekte.

Gründer von PERSIK



Fartâb: Wenn fartâb heute auf Iran und Iraner zurückblickt, ist Sie erstaunt über die Naivität, mit der iranische Intellektuelle damals die Revolution des Religionsführers Khomeini begrüßt haben. Wenige Jahre nach der Machtübernahme der Mullahs – der islamischen Religionsführer – musste fartâb ihre Heimat Iran verlassen. Seit 21 Jahren lebt Sie in Deutschland. Sie kennt sich aus, bei den Iranern aus ihrem Heimatland und auch aus Deutschland. Sie hat kein Verständnis für Iraner, die per Asyl in Deutschland eine Heimat finden und doch in den Iran reisen. Fartâb sieht sich nicht -wie die meisten Iraner in Deutschland- als eine Iranerin im deutschen Exil. Fartâb will nur nicht zurück in die Heimat, solange Iran diese politische Struktur beibehalt. Fartâb ist gebürtige Iranerin und freie Redakteurin und Übersetzerin für PERSIK. Viele der Übersetzungen aus dem Iranischen ins Deutsche und auch aus dem Englischen ins Deutsche gehen auf sie zurück. Sie erreichen Sie persönlich unter: fartaab(at)persik-online.de

Hasrett ist gebürtige Türkin, hat nach einer Ausbildung der Fachrichtung Informatik, begonnen Philosophie zu studieren. Mit zunehmenden Interesse an philosphischen und psychologischen Themen und kulturell-historischem Wissen brach Sie ihr einschlägig technischorientiertes Berufsleben ab zugunsten eines Studiums der Geisteswissenschaften an der Freien Universität zu Berlin. Ihr besonderes Interesse gilt derzeit den (islamisch) historischen Frauengestalten des antiken Orients. Sie erreichen Sie persönlich unter: mail(at)hasrett.de

 

Baxš-e Bin

Cahâršanbe Suri âqâz-e pâyân-e jomhuri-ye eslâmi
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