| Verantwortungsbereich |
Eine Initiative für den Dialog der Kulturen
PERSIK ist ein Online-Magazin, das von Orientalen aus Deutschland, Iran und der Türkei produziert wird. Im Newsroom von PERSIK arbeiten mehrere Redakteure, Freie Journalisten und Volontäre, manchmal auch externe Experten: Wir recherchieren und redigieren Artikel, die wir dann entweder transkribiert in Persik oder übersetzt auf deutsch präsentieren. PERSIK versteht sich als Dialog der europäischen und orientalischen Kultur, in deren Mittelpunkt das medienkonvergente und prozessorientierte Arbeiten steht.
Zweck des Werbeauftritt
Ziel ist, den deutsch-iranischen Kulturbeziehungen neue Impulse zu geben. Dieses zweisprachige Portal bietet Orient-Interessierten die Möglichkeit zur Beschaffung von Informationen, die von einen gemeinsamen Dialog sprechen.
PERSIK ermöglicht Journalisten und interessierten Lesern, Artikel aus fast jeder Perspektive einzuschicken, die wir aufbereiten, übersetzen und veröffentlichen, so dass das Bild des Orients vielseitig gemalt wird. Wenn Sie unser non-profit Projekt unterstützen möchten, so kontaktieren Sie dazu die PERSIK Redakteure.
| Geschichte |
Nicht selten entstehen Ideen zu den kuriosesten Zeiten an merkwürdigen Orten. Die Idee einer iranischen Sprache in lateinischen Buchstaben (PERSIK) ist dabei noch nicht mal jung. Schon 1935 beginnt die Deutsche Morgenländische Gesellschaft (DMG) kontinuierlich mit Publikationen zur Transliteration der arabischen und iranischen Sprache in lateinischen Buchstaben. Wenige Jahre später (1999) äußert sich Herr Dr. Esmail Nooriala in einem ausführlichen Interview des Magazins Porseš zu der Frage, warum die iranische Sprache in Persik Schrift verfasst und geschrieben werden soll. Er ist nach Mirzâ Malkom Xân, Âxondzâde, Mirzâ Âqâ Xân Kermâni, Taqizâde, Ahmad Kasravi und Parviz Nâtel Xânlari einer der Verfechter der lateinischen Schrift anstelle der arabischen. Die Frage, warum er sich gerade den Begriff „Persik“ für die Schrift in lateinischer Form entschieden hat, beantwortet er wie folgt: „Das Wort „ik“ ist eine der ältesten „indoeuropäischen“ Vorsilben, das in manchen iranischen Dialekten wie z. B. mâzandarâni (masanderanisch) in „ic“ [ausgesprochen itsch wie in Deutsch] umgewandelt und ausgesprochen wird, z. B. der Name des iranischen Dichters „Nimâ Yušic“ heißt Nimâ aus/von Yuš (eine Stadt im Iran). In der heutigen persischen Sprache ist die Nachsilbe „ic“ zu einem „i“ verkürzt und wird sehr häufig benutzt, ohne dass es jedem bewusst ist, „i“ ist die Ableitung der Nachsilbe „ic“; Beispiel „Yuši“ (aus/von Yuš). Aufgrund dessen habe ich die Kombination von „Pârs“ und „ik“ ausgewählt, denn mit dem Wort „Persik“ wird nicht nur im eigenen Namen die iranische Sprache und Kultur dargestellt, sondern dieses Wort verkörpert auch in den europäischen Sprachen eine Art Klarheit und Vollkommenheit. [s. auch den Artikel „Persik“ vom Dr. Nooriala]
Hier anknüpfend beleben wir PERSIK in ungesehener digitaler Form. Die Projektleitenden -Fartâb und Hasret- haben PERSIK ins Leben gerufen, damit Iraner und Nicht-Iraner, die nicht der arabischen, aber der weitverbreiteten lateinischen Schrift mächtig sind, die Iranische Sprache lernen, lesen und verstehen können. Die Vereinfachung der Schrift im Rahmen der PERSIK Schrift öffnet jedem die Tore zur antiken iranischen Kultur. Ziel ist es, die Idee, das Projekt soweit zu bringen, dass alle unserem Standard der PERSIK Schrift folgen und iranische Literaturen und Quellen (Dichtungen, Diwane usw.) in lateinischen Buchstaben verfassen und hier zu veröffentlichen! Der Meilenstein legten wir: Die zentrale Website von PERSIK ist seit Sommer 2007 online und umfasst bereits nach einem Jahr vielseitige Projekte.
| Gründer von PERSIK |
Fartâb: Wenn fartâb heute auf Iran und Iraner zurückblickt, ist Sie erstaunt über die Naivität, mit der iranische Intellektuelle damals die Revolution des Religionsführers Khomeini begrüßt haben. Wenige Jahre nach der Machtübernahme der Mullahs – der islamischen Religionsführer – musste fartâb ihre Heimat Iran verlassen. Seit 21 Jahren lebt Sie in Deutschland. Sie kennt sich aus, bei den Iranern aus ihrem Heimatland und auch aus Deutschland. Sie hat kein Verständnis für Iraner, die per Asyl in Deutschland eine Heimat finden und doch in den Iran reisen. Fartâb sieht sich nicht -wie die meisten Iraner in Deutschland- als eine Iranerin im deutschen Exil. Fartâb will nur nicht zurück in die Heimat, solange Iran diese politische Struktur beibehalt. Fartâb ist gebürtige Iranerin und freie Redakteurin und Übersetzerin für PERSIK. Viele der Übersetzungen aus dem Iranischen ins Deutsche und auch aus dem Englischen ins Deutsche gehen auf sie zurück.






