Intrigen und Konflikte am Sassaniden Hof und anhaltenden Kriege gegen das Byzantinische Reich, welche leere Staatskassen und höhere Steuereinnahmen verursachten, Hungersnot und Teuerung, die Cholera Epidemie, Ignoranz der zoroastrischen Geistlichen und Spannungen zwischen den Armeen der Provinzen Xorâsân und Arâk waren – ohne Zweifel – wichtige und hinreichende Gründe, warum Araber erfolgreich in den Iran einrückten und warum die Sassaniden Armee besiegt wurde. Diese Ereignisse sind sehr gut in den Dokumenten einiger Feldherren der Sassaniden belegt. Rostam Farroxzâd, ein berühmter, iranischer Feldherr, hatte in einem Brief an seinen Bruder vermutet, dass seine Befürchtungen über eine Niederlage der iranischen Armee Wahrheit werden:
„Demnächst werden wir viele Niederlagen gegen die Araber erleiden. Es werden harte Zeiten kommen. Über uns werden Herrscher ohne Heldenmut und Tapferkeit herrschen. Herkünfte und Erhabenheit werden keine Bedeutungen mehr haben. Wenn kein Kaiser mehr über dieses Land herrscht, wird es keinen Grund geben, Siege zu feiern. Es ist ein unglückliches Schicksal, das nicht zu unserer aller Gunsten sein wird. Ich weine und klage um das iranische Volk; und bin sehr enttäuscht und betroffen vom Herrscherhaus“.
All diese Umstände sind aber nicht die Hauptursache, derentwegen Iraner die Araber und die Religion Islam feierlich empfangen hätten. In fast allen iranischen Städten und Provinzen hatte das Volk sogar heftige Widerstandskämpfe gegen die arabischen Muslime geleistet [1].
In vielen Städten schlugen arabische Truppen die iranischen Aufstände brutalst nieder. So auch in der Stadt Madâ´en [*Ktesiphon], indem die muslimischen Araber äußerte Gewalt anwandten. Historiker bezeichnen die Schlacht Jaloulâ (16 n. Hidschra = 632 n. Chr.) als ein „grauenhaftes Ereignis“.
In dieser Schlacht wurden 100.000 Iraner getötet. Es starben so viele, dass das Schlachtfeld mit übereinander liegenden Leichen bedeckt wurde. Eine große Anzahl der hinterbliebenen, iranischen Frauen und Kinder wurde versklavt [2].
Auch in der Schlacht bei Nahâvand (22 n. Hidschra = 642 n. Chr.) leisteten Iraner großen Widerstand. Die Schlacht von Nahâvand, mit der eine unermessliche Brutalität an den Tag kam, nannte unter anderem der arabischer Dichter Orvat Ebn-e Zeyd „den grausamen Krieg“ [3].
Moqaddasi schrieb über die Schlacht bei Nahâvand und den Widerstand der Iraner: „Wie es berichtet wird, widersetzten sich 400.000 Iraner. Die Iraner schwuren auf Ausdauer und Widerstand. Araber töteten von ihnen so viele, dass nur der Gott die Zahl der Getöteten kennt [...] Und sie erbeuteten so viel an Kriegsbeute, dass in keinem Buch jemals die Reichtümer dokumentiert werden können“. [4]
Deswegen ist die Behauptung vom Dr. Šari’ati [*Schariati] in dem Buch „Die Wiedererkennung der Identität, S. 162“: „Bei der Invasion der Araber in den Iran, bei den Schlachten von Nahâvand und Jaloulâ, stieß man auf keinen besonderen Widerstand“, absolut falsch.
„Ša’bi sagte: Als die Kriegsgefangenen der Schlacht bei Nahâvand nach Medina gebracht wurden, ging Abu Lo’ Lo’ (der Iraner Piruz), der Sklave von Moqayrat Ebn-e Šo’ba, in die Menge und streichelte liebevoll die Häupter jeder Sklaven von Kind bis zum Erwachsenen, weinte bitterlich und sagte dabei immer wieder: „Omar schindet mich qualvoll“ [5].
Es ist derselbe Iraner Piruz, der den Omar (den Befehlgebenden zur Invasion in den Iran) tötete und damit sich an ihm rächte (siehe auch das Buch: „Islamforschung“ von Ali Mirfetros, S. 86 – 88). Heute dient der Tag der „Omarverbrennung“ in vielen iranischen Städten und Regionen zur Erinnerung an den Hass der Iraner auf Omar und die Abscheu vor der arabischen Invasion in den Iran.
Als die Bürger der Stadt Šuštar von der bevorstehenden Invasion der Araber informiert wurden: „stellten sie eine große Zahl von Stacheldrähten aus Eisen her und vergruben diese um die Stadt herum. Als die muslimischen Truppen – ohne jeglichen Verdacht – sich der Stadt näherten, stachen die Stacheldrähte durch ihre Fußsohlen; sie waren darüber verunsichert und zögerten für eine Weile“ [6].
Bei der Eroberung der Stadt Estaxr (28 n. Hidschra = 648 n. Chr.) begannen die Araber ein blutiges Gemetzel gegen die Bevölkerung. Nach Tabari's Aussage haben die arabischen Muslime ein großes Blutbad angerichtet. Dennoch verweigerten die Bürger die Konvertierung zum Islam und blieben ihrem Glauben treu; so wurden die Iraner verpflichtet jeziye (Kopfsteuer von Andersgläubigen in muslimischen Ländern) zu zahlen [7].
Bei der Invasion in die Provinz Sistân zeigte das Volk auch großen Widerstand und die Araber gingen erneut sehr bestialisch vor. Um die Bevölkerung einzuschüchtern und den Widerstand zu erschüttern, befahl der arabische Feldherr Rabi’ Ebn-e Ziyâd, man solle: „eine Leiter und einen Platz zum Sitzen aus den Leichen [...] bauen.“ „Dann stieg Rabi’ Ebn-e Ziyâd auf eine Leiter aus Leichen und setzte sich auf die Leichen; mit dieser Geste etablierte er den Islam in Sistân. Es wurde dann bestimmt, dass jährlich eine Million Dirham und 1.000 vasif (in Arabisch: kleiner Junge, der noch nicht die Pubertätszeit erreicht hat) aus der Provinz Sistân dem Kalifen geschickt werden sollte“. [8]
Bei der Invasion der Araber in Rey (in der Nähe des heutigen Tehrân) kämpfte das Volk beharrlich, so dass Moqayra, ein arabischer Befehlshaber, sein Auge verlor. Tabari schrieb über den Widerstand der Bürger: „Das Volk kämpfte tapfer. [...] Es wurden aber so viele von ihnen getötet, dass die Menge der Getöteten die der von Schilfen glich, die in großer Zahl vom Schilfdickicht abgeschnitten wurden; und die Menge der Kriegsbeute, die der Gott in Rey den Muslimen zugeteilt hatte, war gleich der Menge, die in Madâ’en erbeutet wurde“. [9]
Laut Ebn-e Faqih steht „in den Überlieferungen der Âl-e Mohammad (Mohammads Nachkommenschaft; die Imame): Die Stadt Rey sei verflucht, denn die Bürger der Stadt Rey verweigerten sich „die Wahrheit“ (die Religion Islam) zu akzeptieren“. [10]
In der Schlacht bei Hamadân kämpften die Bürger unnachgiebig gegen die muslimischen Araber. Tabari schrieb: „Der Kampf und der Widerstand der Bürger der Stadt Hamadân glich der Schlacht bei Nahâvand. Und es wurden so viele Perser getötet, dass man sie nicht aufzählen kann.“ [11]
Im Gefecht bei der Stadt Šâpur leistete das Volk großen Widerstand und kämpfte so tapfer, dass der arabische Befehlshaber Obeydollâh schwer verwundet wurde. Am Sterbebett vermachte er seiner Armee, dass nach der Eroberung der Stadt für einige Stunden ein Gemetzel gegen die Bürger geführt werden müsse, um ihn zu rächen. Die arabische Armee verrichtete getreu seinem Vermachen ein Blutbad und tötete eine große Anzahl an Menschen [12].
In der Schlacht bei Saraxs töteten die muslimischen Araber alle Bürger bis auf 100 Menschen [13].
Die Bürger der Stadt Kermân kämpften und leisteten jahrelangen Widerstand gegen die Araber, bis der Statthalter in der Zeit des Kalifen Osman sich bereit erklärten, dem Kalifen jährlich zwei Millionen Dirham und 2.000 Sklaven und Sklavinnen zu schicken; erst daraufhin wurde Frieden geschlossen [14]. Die Bürger der Stadt Qumes (Dâmqân) zahlten an die muslimischen Araber 1.000 Dirham, damit „niemand getötet oder versklavt wird und kein Feuertempel zerstört wird“ [15].
Die Bürger der Stadt Esfahân hatten ebenso erst nach schwereren Kämpfen und Widerständen den Frieden geschlossen; um ihren Glauben wahren zu dürfen, akzeptierten sie die Zahlung von jezye [16].
Auch wurde das Gebiet Qom (23 n. Hidschra = 643 n. Chr.) angegriffen. Tabari schreibt: „Der arabische Befehlshaber Abdollâh Ebn-e Otbân sammelte sogar alle Vierfüßler – ob Kamel oder Schaf – als Kriegsbeute, deren Zahl nur der Gott wusste“ [17].
In der Schlacht bei Gorgân (30 n. Hidschra = 650 n. Ch.) kämpfte das Volk unerbittlich und leistete Widerstand, so dass der arabische Befehlshaber Sa’id Ebn-e Âs aus Furcht und Angst ein Schreckensgebet verrichtete [18]. Letzten Endes bat das Volk nach langen Kriegen um Gnade. Sa’id Ebn-e Âs gewährte dem Volk Gnade und versprach, dass er nicht einen einzigen der Bürger töten werde. Die Bürger kapitulierten, aber Sa’id Ebn-e Âs tötete dennoch alle bis auf einen einzigen. Um seinen Vertragsbruch zu rechtfertigen, sagte er: „Ich hatte versprochen nicht einen einzigen zu töten“! Die arabische Armee in der Schlacht bei Gorgân bestand aus 80.000 Männern [19].
Fast in allen Gebieten und Städten im Iran ereigneten sich anhaltende oder auch nicht sehr lange Widerstände und Kämpfe gegen die Armee der Islamisten, und die muslimischen Araber – so wie manchen glauben – hatten kein leichtes Spiel gehabt, den Iran zu erobern.
Die militärische Besatzung des Iran durch Araber bedeutete aber nicht die seelische Eroberung der Iraner und nicht das Ende der Widerstände und Auflehnung des iranischen Volkes gegen die Religion des Islams. Über die langwierige und brutale Herrschaft der Araber im Iran hinweg kämpften die Menschen gegen eine arabische Herrschaft und den Islam.
Nach der Eroberung der Stadt Estaxr, während der Besetzung in den Jahren (28 – 30 n. Hidschra = 648 – 650 n. Chr.) revoltierten die Bürger der Stadt erneut und töteten den arabischen Statthalter. Die muslimischen Araber waren gezwungen die Stadt zum zweiten Mal zu belagern und erneut zu erobern. Der Widerstand war so groß, dass der Eroberer Abdollâh Ebn-e Âs sich sehr fürchtete und aus der Fassung geriet: „Er schwor, so viele der Bürger von Estaxr zu töten und Blut fließen zu lassen. [...] Dann stürmte er noch einmal und eroberte die Stadt. [...] Und er erließ den Befehl zu töten, und man tötete so viele wie noch nie. Das Blut gerann und floss nicht, erst mit heißem Wasser brachten sie das Blut zu fließen. Die Zahl der erkannten Getöteten, belief sich auf 40.000; die Zahl der unerkannten blieb aus“ [20].
Nach der Eroberung der Stadt Rey hatten die Bürger mehrere Male gegen die Statthalter revoltiert, so dass die Kalifen Omar und Osman gezwungen waren mehrere Feldzüge gegen sie zu führen und Rebellionen niederzuschlagen [21].
Das Volk aus der Provinz Âzarbâyjân rebellierte auch sehr oft gegen Omar und kämpfte gegen seine Armee. Auch in der Kalifenzeit von Osman gab es zahlreiche Revolten, so dass Valid Ebn-e Aqabe Krieg gegen sie führte; er erbeutete viele Güter und nahm sich eine große Zahl an Sklaven [22].
Auch die Bürger der Provinz Xorâsân rebellierten viele Male und traten aus der Glaubensgemeinschaft des Islam aus; der Kalif Osman befahl die Rebellion niederzuschlagen [23].
In der Zeit von Mo’âviye [*Muawiya] traten die Bürger der Provinz Xorâsân erneut aus der Glaubensgemeinschaft des Islam aus; sie kämpften in allen Städten gegen die Statthalter und warfen diese aus den Städten. Sie kämpften auch gegen die Armee des Kalifen [24]. Naršaxi (der Autor des Buches Die Geschichte von Boxârâ) schrieb über die Rebellion der Bürger in Boxârâ [*Buchara]. Moâviye schickte Obeydollâh Ebn-e Ziyâd, um die Rebellion in Boxârâ zu unterdrücken. Obeydollâh Ebn-e Ziyâd eroberte nach einem harten Krieg Boxârâ: „Obeydollâh befahl Bäume zu fällen und Dörfer zu zerstören; dieses drohte auch der Stadt Boxârâ. Der Statthalter von Boxârâ schickte einen Boten zu Obeydollâh und bat um Gnade. Ein Friedensvertrag wurde abgeschlossen, indem eine Million Dirham und 4.000 Sklaven als ein Preis des Frieden ausgehandelt wurde“ [25].
Aber schon bald traten die Bürger von Boxârâ von dem Friedensvertrag zurück und weigerten sich Tribut zu zahlen. Sa’id Ebn-e Osmân, Mo’âviye's Bevollmächtigter, eilte im Jahr 56 n. Hidschra (675 n. Chr.) in Richtung Boxârâ. Nach Ya’qubi's Überlieferung richtete er ein großes Blutbad an; somit konnte er wieder die Stadt erobern [26].
Naršaxi berichtet: „Sa’id Ebn-e Osmân kehrte mit 30.000 Sklaven aus Boxârâ zurück“ [27].
Einige vom Adel aus Boxârâ waren mit den Sklaven als Geiseln unterwegs. Sie wurden von den arabischen Eroberern gefoltert, geschmäht und erniedrigt, bis: „die Geisel aus Boxârâ sehr vergrämt zweifelten: Was hat dieser Mann (Sa’id Ebn-e Osmân) schon nicht alles mit uns gemacht, was er wollte; welche Erniedrigungen ließ er nicht über uns kommen? Wir werden sowieso in Schimpf und Schande sterben, dann lasst uns wenigstens wie Männer sterben. So gingen sie in das Gemach von Sa’id, schlossen die Türen und töteten Sa’id und anschließend sich selbst“ [28].
In der Zeit von Yazid, Sohn von Moâviye, rebellierte das Volk von Boxârâ erneut. Yazid beauftragte dann Moslem Ebn-e Ziyâd, die Rebellion zu beenden. Die Armee von Yazid konnte die Stadt Boxârâ erst nach einem harten Kampf gegen das Volk erobern [29].
Die Bürger der Provinz Fârs rebellierten im Jahr 28 n. Hidschra (648 n. Chr.) und töteten den arabischen Statthalter Obeydollâh Ebn-e Mo’ammar. Auch die Bürger der Stadt Dârâbgerd erhoben sich [30].
Die Völker in den Gebieten Gilân, Tabarestân und Deylamestân kämpften jahrelang gegen die Invasion der islamischen Truppen und leisteten unermüdlichen Widerstand. Im wahrsten Sinne des Wortes konnten die arabischen Muslime nie Gilân, Tabarestân und Deylamestân erobern. In der Zeit des Kalifen Osman bemühten sich die Araber sehr, Tabarestân zu erobern. Der Kalif schickte daraufhin Sa’id Ebn-e Âs nach Tabarestân. Bei diesem Angriff begleiteten Imam Hasan und Imam Hoseyn (die Söhne des Imam Ali) Sa’id Ebn-e Âs [31]. Die Araber schafften es trotz all ihrer Bemühungen nicht Tabarestân entschieden zu erobern und zu beherrschen (siehe hierzu auch „Islamforschung“ von Ali Mirfetrus, S.92–94).
Die Gebiete Gilân und Deylamestân leisteten ca. 250 Jahre Widerstand und kämpften gegen die Angriffe und das Eindringen der arabischen Muslime, so dass die Araber diese Gebiete saqr/saqar (Grenze, Ende, Limit) nannten; saqr bzw. saqar bedeutete für die muslimischen Araber die Grenze, die ihre Städte (natürlich die besetzten iranischen Städte) von den Gebieten der Heiden trennt. In den arabischen Sprichwörtern sind daher die Völker von Gil und Deylam als Feinde des Islam erwähnt.
Das Volk des Gorgân Gebietes rebellierte in der Kalifenzeit von Osman erneut und weigerte sich Tribute und Kopfsteuer zu zahlen [32]. Auch in der Zeit von Soleymân Ebn-e Abdolmalek-e Omavi (in der Omayyaden Dynastie) revoltierte das Volk in Gorgân und tötete den Stellvertreter des Kalifen. Es wird berichtet, dass, der Feldherr Yazid Ebn-e Mohallab im Jahr 99 n. Hidschra (717 n. Chr.) mit einer Armee aus 120.000 Männern nach Gorgân eilte. Laut Tabari tötete er 40.000 Menschen in Gorgân [33]. Einige Jahre später (130 n. Hidschra = 747 n. Chr.) tötete Qahtabat Ebn-e Šabib, der Stellvertreter der Abbasiden, an die 30.000 Menschen in Gorgân [34].
Das Volk in Sistân rebellierte auch oft und warf den arabischen Statthalter aus der Stadt raus [35].
©Fartâb Pârse / PERSIK
Anmerkungen:
[1] Dinvari: Al-axbâr At-tewâl. S.146. Dinvari betont, dass nach der Niederlage der Iraner im Jaloulâ Krieg und der Flucht des Yazdgerd III nach Qom, die Bevölkerung in großer Aufregung Yazdgerd, um ihrem Kaiser zu Hilfe zu eilen, aufsuchten. Die Bevölkerungen von Qumes (Dâmqân), Tabarestân, Gorgân, Damâvand, Rey, Esfahân, Hamadân und Mâhân begaben sich zum Aufenthaltsort Yazdgerds und bildeten eine Armee.
[2] Tabari: Târix-e Tabari. Bd. 5. S.1829; Ibn Athir:Al-Kâmel Fi T-târix. Bd. 2, S.340; Ahmad Ebn-e Yahyâ Balâzori: Kitâb Futuh Al-Buldân. S.65-66; Dinvari: Al-axbâr At-tewâl, S.141.
[3] Dinvari: Al-axbâr At-tewâl, S.151-152.
[4] Motahhar Ebn-e Tâher Moqaddas: Âfarineš Va Târix. Bd. 5, S.192.
[5] Tabari: Târix-e Tabari. Bd. 5, S.1985.
[6] Seyyed Abdollâh Šuštari: Tazkere-ye Šuštar. S.16.
[7] Tabari: Târix-e Tabari, Bd. 5, S.2009.
[8] Târix-e Sistân. S.80; Al-Kâmel Fi T-târix. Bd. 3, S.50.
[9] Târix-e Tabari. Bd. 5, S.1975.
[10] Ebn-e Faqih Hamadâni: Al-Boldân, S.111.
[11] Târix-e Tabari. Bd. 5, S.1973.
[12] ebda. S.2011.
[13] Al-Kâmel Fi T-târix. Bd. 1, S.303.
[14] Ahmad Ebn-e Eshâq Ya’qubi: Alboldân. S. 63; Târix-e Tabari . Bd. 5, S.2014.
[15] Ahmad Ebn-e Yahyâ Balâzori: Kitâb Futuh Al-Buldân. S.148, S.264-265.
[16] Târix-e Tabari. Bd. 5, S. 1963 bis 1965.
[17] Târix-e Bal’ami [die Übersetzung des Buches Tabaris Geschichte durch Ab-o-l-Fazl Bal’ami ]. S.353; siehe auch Hasan Qomi: Târix-e Qom. S.25.
[18] Târix-e Tabari. Bd. 5, S.2116.
[19] Al-Kâmel Fi T-târix. Bd. 1, S.291-292; Târix-e Tabari. Bd. 5, S.2116-2118.
[20] Ebn-e Balxi: Fârs Nâme. S.135; Al-Kâmel Fi T-târix. Bd. 3, S. 163; Târix-e Tabari. Bd. 5, S.2009.
[21] Ahmad Ebn-e Yahyâ Balâzori: Kitâb Futuh Al-Buldân. S.148.
[22] ebda. S.165-166,326.
[23] Mojmal At-Tavârix Va-l-Qesas. S.283; Târix-e Tabari. Bd. 5, S.2003.
[24] Târix-e Tabari. Bd. 7, S.3172-3173.
[25] Ja’far Ebn-e Zakariyâ Naršaxi: Târix-e Boxârâ. S.52-53.
[26] Târix-e Ya’sebi. Bd. 2, S.172.
[27] Ja’far Ebn-e Zakariyâ Naršaxi: Târix-e Boxârâ. S.56.
[28] ebda. S.54-57.
[29] Ahmad Ebn-e Abi Ya’qub Ebn-e Ja’far Ebn-e Vahb Ebn-e Vâzeh Ya’qubi: Târix-e Ya’qubi. Bd. 2, S.192.
[30] Al-Kâmel Fi T-târix. Bd. 3, S.163.
[31] Ebn-e Faqih: Moxtasar-ol-Boldân. Bd. 1, S.152; Ahmad Ebn-e Yahyâ Balâzori: Futuh Al-Boldân. S.183; Târix-e Tabari. Bd. 5, S.2116.
[32] Târix-e Tabari. Bd. 5, S.2118.
[33] Târix-e Tabari. Bd. 9, S.3940.
[34] Târix-e Tabari. Bd. 10, S.4577.
[35] Ibn Athir:Al-Kâmel Fi T-târix. Bd. 3, S.126; Ahmad Ebn-e Yahyâ Balâzori: Fotuh Al-Boldân. S.272; Mojmal At-Tavârix Va-l-Qesas, S.283.






